Studie: 94 % der Jugendlichen nutzen KI-Chatbots
Eine aktuelle Studie zeigt, wie selbstverständlich Jugendliche KI-Chatbots nutzen - auch für das, was sie belastet.
Eine Erhebung von Saferinternet.at aus dem Jahr 2026 macht deutlich, wie tief KI-Chatbots im Alltag Jugendlicher verankert sind - und wirft Fragen zur Begleitung auf.
Die wichtigsten Zahlen
- 94 Prozent der 11- bis 17-Jährigen nutzen KI-Chatbots, ChatGPT an erster Stelle.
- 31 Prozent besprechen mit einem Chatbot ihre Sorgen und Probleme.
- Die Nutzung erfolgt überwiegend unbegleitet.
Was die Zahlen bedeuten
Die emotionale Nutzung ist keine Randerscheinung: Fast ein Drittel der Befragten wendet sich mit Persönlichem an einen Chatbot. Da die meisten Angebote nicht für Kinder gebaut sind, fehlt dabei eine kindgerechte Krisenerkennung.
Eine Teilnehmerin einer Fokusgruppe bringt eine verbreitete Sorge auf den Punkt: „Wenn man sich schon von klein auf mit Problemen an die KI wendet, könnte es einem dann schwerer fallen, mit einer echten Person zu kommunizieren."
Einordnung
Die Studie unterstreicht, warum es begleitete Angebote braucht. Nicht das Ob der Nutzung ist die Frage, sondern das Womit - mit welcher Sicherheit und welcher Begleitung.
Häufige Fragen
Woher stammen die Zahlen?
Aus einer Erhebung von Saferinternet.at aus dem Jahr 2026 unter 11- bis 17-Jährigen.
Nutzen Jugendliche KI wirklich für emotionale Themen?
Ja. Laut der Studie besprechen 31 Prozent ihre Sorgen und Probleme mit einem Chatbot.