Studie

Falschinformationen durch KI: Von 18 auf 35 Prozent

Warum KI-Chatbots häufiger falsche Antworten geben - und was das für Kinder bedeutet.

Von der RAPTICO Redaktion · Stand 17. August 2026

Auswertungen von NewsGuard zeigen: Führende KI-Chatbots geben häufiger falsche Informationen wieder als zuvor. Der Anteil falscher Antworten stieg im Beobachtungszeitraum von rund 18 auf etwa 35 Prozent.

Warum das passiert

Je stärker Chatbots aktuelle Inhalte aus dem Netz einbeziehen, desto eher übernehmen sie auch Falschmeldungen. Weil die Antworten flüssig und überzeugend klingen, ist der Fehler für Laien schwer zu erkennen.

Was das für Familien bedeutet

Kinder nehmen KI-Antworten leicht für bare Münze. Umso wichtiger ist die Fähigkeit, Auskünfte zu hinterfragen und zu überprüfen. Medienkompetenz ist der beste Schutz - und ein Begleiter, der offen sagt, dass er irren kann, statt sich als unfehlbar auszugeben.

Häufige Fragen

Warum geben KI-Chatbots falsche Antworten?

Sie berechnen wahrscheinliche Formulierungen, ohne wirklich zu verstehen, und übernehmen teils falsche Quellen aus dem Netz. Fachleute nennen das Halluzination.

Wie schützt man Kinder davor?

Indem man ihnen beibringt, Antworten zu hinterfragen und zu überprüfen - und Angebote nutzt, die ihre eigenen Grenzen offenlegen.