Medienerziehung

Cybergrooming

Die gezielte Kontaktanbahnung Erwachsener zu Kindern im Netz mit dem Ziel des sexuellen Missbrauchs.

Cybergrooming bezeichnet die gezielte Anbahnung von Kontakt durch Erwachsene zu Kindern und Jugendlichen im Internet mit sexuellen Absichten - in Deutschland eine Straftat. Täter geben sich oft als Gleichaltrige aus, bauen über Spiele, Social Media oder Messenger Vertrauen auf und drängen dann auf Fotos oder Treffen.

Schutz bieten: altersgerechte Kontakt- und Chat-Einstellungen, klare Absprachen (keine Daten, Fotos oder Treffen mit Unbekannten) und vor allem ein offenes Verhältnis, in dem das Kind Kontaktversuche ohne Angst vor Strafe zeigt. Wichtig: Betroffene Kinder trifft keine Schuld.